“Was Besseres als die Marktwirtschaft ham wa aber noch nich gefunden…”
Es ist zum Auswachsen.
Da sitzt dieser Zyniker im Halbschlaf und der hellwache Zyniker direkt daneben und sie kriegen jeden Punkt durch weil den Kritikern keine Alternative zu dem einfällt, was sie sagen.
“… und das Probleme ist, dass Geld die Welt regiert…”
“… ja aber das war doch schon immer so!”
“Aber das muss doch nicht so bleiben!”
Ich klebe hier an der Decke. Es ist einfach so frustrierend. Und ich dachte, Georg Schramm in einer Diskussion namens “Kapitalismus schamlos, Politik machtlos?” zu sehen, würde lustig sein.
Wir – brauchen – Kritik – aus – ethnologischer – Perspektive. Punkt.
Die Alternativen sind da. Sie wurden zu tausenden zerstört, aber sie sind immer noch da. Und unser Wissen darüber wächst jeden Tag.
Wieso versuchen, Feuer mit Feuer zu bekämpfen? Wieso immer noch mehr von dem nehmen, was offensichtlicherweise nicht funktioniert? Der Kommunismus ist gescheitert. Der Kapitalismus ist auch gescheitert. Was haben beide gemeinsam?
Mich erinnert das Ganze an eine Karikatur, die ich mal gesehen habe: Ein Mensch steht an der Spitze eine Klippe, sieht auf den Weg zurück, den er langegangen ist, um an diese Stelle zu kommen. Er seufzt traurig, zuckt mit den Schultern, sagt: “Wir können nicht mehr zurück.” und springt von der Klippe.
Und wer das albern findet, sei aufgefordert, eine Reform vorzuschlagen, die funktioniert.