Wiki sagt:
Seit 1997 kommentiert [Peter Urban] den Eurovision Song Contest im deutschen Fernsehen. Er ist in dieser Funktion umstritten, weil er sich gelegentlich wenig um Neutralität gegenüber den Beiträgen bemüht, über die die Zuschauer mittels Televoting abstimmen können.
Das ist die Untertreibung des… na ja… Monats. Gestern hat er die schwedische Sängerin (zu recht) als Außerirdische bezeichnet, angedeutet, dass die Isländer alle Inzestkinder sind (er hats nett umschrieben aber die Botschaft war klar), zu der Polin hatte er keinen anderen Kommentar, als dass das Gerücht umginge, sie sei am Tag davor im Solarium eingeschlafen. Als die Letten auf die Bühne kamen, empfahl er dem Publikum, das Lied breitbeinig mitzugröhlen, als sie die Bühne verließen, empfahl er der Band, es mal im Musikantenstadl zu versuchen. Zu Dänemark meinte er nur: “1000mal kopiert, 1000x ist nichts passiert.” (ja, meine Schwester hat mitgeschrieben. – Hysterische Sängerin: “Oh, I love Europe! I love Eurovision!” Urban: “Jaaa, das sind jetzt wieder die wichtigen Botschaften des Abends.” Bei der Punktevergabe hat er dann alles auf die Migranten in den jeweiligen Ländern bezogen (”Mh, in Andorra lebt bekanntermaßen eine große bulgraische Gemeinde…” nein, das hat er *so* nicht gesagt.)
Aber die übelsten Steilvorlagen ließ er vorbeiziehen. Die Frauen mit den Bärten zum Beispiel. Oder diesen Spanier mit der Babygitarre. Ohne seine Kommentare (und dem besoffenen Punktevergeber aus Stockholm – “Bosnnnbosbosssniaherzigov-hä?-vinaaah eight points. Sweden 12 points. Ah-ah, no no *mit erhobenem Finger* NORWAY 12 points!”) wäre die Show jedenfalls nur halb so witzig gewesen. Der deutsche Beitrag war nun so schlecht, dass ich fast zum Grottenolm geworden bin und uns (uns? Wohne ich nicht in Finnland?) den letzten Platz von Herzen gönne. Nicht mal aus Holland Punkte! LOL!
Ansonsten mochte ich

QELE KELLE!