Heut fand ich einen Eichenzweig
auf dem Weg in die Stadt
Von Gaia wars ein Fingerzeig
Mit Blüte, Ast und Blatt
“Denk an dein warmes Blut, mein Kind
Denk an dein junges Leben
und folge deinem Tag nicht blind
wie um dich selber aufzugeben”
Da roch ich tief die nasse Erde
da sah ich den Holunder blühn
am Straßenrand mit grauen Blüten
die waren traurig anzusehn
“Heut ertrag ich nichts Genormtes
was man kurz sieht und schnell vergisst.
Heute geh ich an den Ort
Wo jedes Leben anders ist.”
In dem Sinne – lasst euch nicht normen und vergesst nicht zu leben. Frohes Beltane
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edit für eventuell mitlesende Biologen, die ob der Zeile mit dem Holunder an der Decke kleben: Nein, es war ein Wolliger Schneeball, den ich gesehen hab. Aber wie bescheuert würde das bitte klingen in einem Gedicht?