“World of WarCraft” rettet Geschwisterpaar das Leben
Ein zwölfjähriger Junge aus Norwegen rettete sich und seine zehn Jahre alte Schwester, als sie auf einer Wiese von einem Elch angegriffen wurden – mit Techniken, die er in “World of WarCraft” gelernt hatte.
Nach der Schilderung der Online-Zeitung Nettavisen schrie Hans Jørgen Olsen das Tier an, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und seiner Schwester Zeit zum Davonlaufen zu geben. Als das Tier nicht von ihm abließ, flüchtete er ebenfalls, wurde aber vom Elch in den Rücken getroffen. Sein Rucksack milderte den Stoß, dennoch fiel er zu Boden. Dabei bemerkte er, daß das Tier direkt über ihm stand. So stellte er sich – Auge um Auge mit dem Elch – tot, bis das Tier das Interesse verlor und im Wald verschwand. Diesen Trick hatte er als Jäger in “World of WarCraft” gelernt, der dort ebenso genutzt wird, um Gegner zu täuschen und der Spielfigur das Leben zu retten.
Von wegen Computerspiele sind unnütz. Hat der kleine Pr0 den Elch gepwnt.
Ich habe auch einige Sachen aus Computerspielen gelernt. Zum Beispiel aus Baldur’s Gate: Man kann ruhig ein Haus ausrauben – man muss es nur das Geschoss wechseln wenn die Wache kommt. Außerdem sind Kinder unverletzbar. Solange man jemanden immer wieder anspricht, greift er einen nicht an. Wenn ich den Namen von jemanden nicht kenne, hat er höchstwahrscheinlich nichts Wertvolles dabei.
Seit Oni weiß ich außerdem: Wenn man schwer verletzt ist, kann man ruhig Drogen nehmen, die heilen einen dann. (In “Erkan und Stefan gegen die Mächte der Finsternis” versucht Stefan an einer Stelle, Erkan einen Verbandkasten auf den Kopf um hauen um ihn zu heilen – Medipack eben – in Oni nimmt man da Drogen) Außerdem bin ich seitdem überzeugt, dass Mutanten um Ecken springen können.
Ein Funken der Wahrheit steckt allerdings in Thief III: Wenn man (Dieb) die Polizei lange genug provoziert, fängt sie irgendwann an, die Zivilisten umzubringen.